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Protagonist David in den Fängen einer verführerischen Lady

Er hatte eigentlich einen einsamen Abend mit seinem geliebten Bier verbringen wollen. In seiner Stammkneipe an dem kleinen runden Tisch in der Ecke sitzend. Der Tisch, welcher bei anderen aufgrund seines zu kurzen Beines leicht wackelte und deshalb meist frei blieb. David wusste jedoch, dass zwei aufeinander liegende Bierdeckel genau die Hilfe brachten, die der Tisch brauchte.
Die beiden Bierdeckel zog er gewöhnlich jeden Abend wieder unter dem Tischbein hervor, damit sein Sitzplatz wieder sicher wäre.

Die Bierdeckel sicher unter dem Tischbein verstaut, wurde ihm auch sogleich sein gewohntes Bier gebracht. Wie immer. Doch anders als sonst, nahm er heute nicht gleich einen Schluck von dem kühlen Nass, sondern ließ zuerst seinen Blick durch die verrauchte Bar schleifen. Irgendetwas bewog ihn, dieses zu tun. Irgendetwas schien seinen Blick zu sich zu ziehen.
Es dauerte nicht lang, bis er neben den üblichen Gestalten etwas blitzen sah. Zwei Augen. Wie funkelnde Diamanten schauten sie aus einer schummrigen Ecke direkt in seine Richtung. Nach einer kurzen Erstarrtheit, schweifte sein Blick weiter. Auf die sinnlichen dunkelroten Lippen unter den Augen. Über das lockige dunkle Haar, welches das makellose Gesicht einrahmte. Die fremde Frau schien seinen Gedanken erraten zu haben und stand auf. Erhob sich von dem Tisch, der ihren Körper verdeckt hatte und gab ihm die Sicht auf ihren geschwungenen Körper frei. Als sie sich elegant auf ihn zu bewegte, wogten ihre Brüste angenehm schwer unter der zarten Seidenbluse.

David konnte seinen Blick nicht abwenden, auch nicht, als sie bereits direkt vor ihm stand. Nach einer kurzen Zeit, die David eine Ewigkeit schien, eröffnete sie ihm, dass sie im Escort Berlin tätig war und Geld für ihre Gesellschaft verlangte. Es schien für ihn absolut logisch, dass dieses wunderbare Wesen von einer Frau Geld für ihre Gesellschaft verlangte. Escort schien ihm ein geeigneter – wenn nicht, der ideale – Beruf für diese Traumfrau zu sein. Und so war er schnell bereit, sich mit ihr auf einen Seitensprung einzulassen und sein Konto für sie zu plündern.
Der Abend schien nach seinem Geschmack viel zu schnell vorüber zu ziehen. Er genoss ihren Anblick, er genoss ihre Ausstrahlung und blühte bei ihren geistreichen Witzen auf.

Nach dieser Nacht musste David noch oft an Helen denken. An ihre Augen. An ihre Lippen. Ihm war bewusst, dass so eine Frau für einen einfachen Mann wie ihn niemals ihren gut bezahlten Job im Escort aufgeben würde. Vielleicht würde er aber demnächst mal wieder einen Service beim Escort Berlin buchen. Und einen wundervollen Abend genießen.

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